Köln Marathon

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Die Kölner können nicht nur Karneval!

Die Kölner können auch Marathon! Und Sonnenwetter! Und wir können Marathonstaffel! WOW! WHAT A SHOW!

Das war ja zum Abschied mal ein besonderes Geschenk. Kein Buch, keinen Wein, keinen Gutschein eines Technikdiscounters, sondern……einen Startplatz in der Marathonstaffel beim Rhein Energie Marathon in Köln am 1. Oktober 2017.

Das wäre doch nicht nötig gewesen, liebe Azalia D., aber leider eine geile Idee 🙂 Klar bin ich dabei!

Die Staffelmarathonstrecke ist aufgeteilt in 12.0km, 11,5km, 6.0km und 12,7km. Darf ich mir was wünschen? Bitte Schlußläufer mit 12,7km. Danke 😉

216+1 Warum so ein außergewöhnlicher Teamname? Deshalb: Wir arbeiten bei einem großen deutschen Modefilialisten. Azalia D. wechselt vom Store mit der Nummer 216 in den Kölner Store mit der Nummer 217 (216+1). Grandiose Idee mit dem Namen, oder?!

Wir haben mal wieder eine längere Anfahrt aus dem Norden. „Wir“, das heißt….ich nehme meine kleine Familie mit, denn bei uns sind Herbstferien und wir werden von Köln aus weiter in den Urlaub fahren.

Um 9:00 Uhr wollen wir uns in Köln-Deutz treffen. Dort ist Startpunkt der Läufe. Um 10:00 Uhr ist Startzeit des Marathon. Mit Einplanung eines Zeitpuffers heißt das für uns: Abfahrt um 5:00 Uhr 😦 Early birds kommen demnächst in die Pfanne. Blödes Federvieh.

Wir sind perfekt in der Zeit. Der Halbmarathon startet bereits um 08:30 Uhr. Wir parken in der LANXESS Arena und haben direkten Blick auf die 15.000 Halbmarathonies in ihren Startblöcken.

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„Carsten?“, höre ich eine Stimme hinter mir.

„Carsten, bist Du’s?“ Ich dreh mich um und glaube nicht, wie klein Köln tatsächlich ist. Matthias aus unserer Running Podcast Laufcrew steht hinter mir. Mit seiner Frau Sandra und weiteren Läufern. Das glaub‘ ich jetzt nicht….

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Fast haben wir uns verquatscht….wir müssen los.  In 15 Minuten wollen wir uns mit den anderen treffen, und ich muss noch mal DIXI. Die neue DIXI-Generationen sollen ja reine Wellnessoasen sein.

Die Stimmung vor dem Bahnhof Deutz ist mega! Zentraler Treffpunkt für Teilnehmer und Supporter. Dazu laute Musik mit durchdringenden Bässen…bum.bum.bum!!!

Unsere Laufcrew ist komplett. Azalia, Sven, Dirk und ich. 4 Läufer mit unterschiedlicher Laufleistung. Die Sonne grinst am Kölner Himmel. Ein kurzes, gegenseitiges Briefing, dann muß Dirk auch schon in seinen Startblock.

Am Ebertplatz ist meine Wechselzone. Da muss ich hin. Für uns Touristen gibt es gute Stadtpläne, alles logisch aufgebaut und gut zu finden. Klappt.

Pünktlich stehe ich in der Wechselbox für die Startnummern 1-49. Transponderwechsel…und es geht los…es rennt losich renne los.

Das wird ein grandioser Lauf. Die Marathonies tun mir ein wenig leid, die sind mindestens schon bei Kilometer 30! MINDESTENS! Ich bin bei höchstens Kilometer 12,7. Dadurch überhole ich alle! ALLE!!! Habe echt ein schlechtes Gewissen, aber trotzdem verdammt viel Spaß 🙂

„Carsten!“, höre ich jemanden an einer der Verpflegungsstationen rufen. „Hey, Carsten! Go!“  Ich dreh mich zur Seite und glaube wieder mal nicht, wie klein Köln tatsächlich ist. Echt ein Dorf. Roland aus unserer Running Podcast Laufcrew steht an der Läuferbar und genehmigt sich einen Drink. Das glaub‘ ich jetzt nicht….

Die letzten Kilometer scheine ich zu fliegen. Bin wirklich schnell unterwegs heute. Das sagt zumindestens meine Garmin. Aber ich fühle das natürlich auch ohne auf die Uhr zu schauen. Läufergefühl.

Jetzt sind es nur noch 1-2 Kilometer bis zum Zieleinlauf am Kölner Dom. Die Laufgassen werden schmaler. Die Zuschauerdichte nimmt deutlich zu. Noch 1000m durch die „Hohe Straße“. Rechts sehe ich den Dom, aber unmittelbar geht es nach links auf den roten Teppich der Zielgeraden.  „Carsten, Carsten….“ höre ich meine beiden Frauen und alle Staffelläufer plus Begleitungen rufen. Gänsehaut auf den letzten Metern….

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Ich bin im Ziel. WIR SIND IM ZIEL. In 03:35:38. Dazu hat jeder von uns vier Läufern mit seiner persönlichen Performance beigetragen. Jeder so wie er wollte und konnte. Ich persönlich bin mit meiner 4:41’er Pace mehr als zufrieden. Wollte halt in deutlich unter einer Stunde mein erstes Kölsch in der Hand halten 😉

4 Medaillen bekomme ich für uns, werde dabei noch ordentlich „gecheerleadert“. Tolle Idee mit den Medaillen. 4 Staffelläufer, 4 Buchstaben.  K.Ö.L.N. 

Nur für mein Kölsch im Zielbereich muss ich verdammt lange laufen. Bis ganz nach hinten…

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Platz 103 von 738….not bad 🙂 

Bild 06.10.17 um 18.08

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